
Dunkle Arbeitstage machen aus dem Homeoffice schnell eine kleine Höhle mit Bildschirm. Man arbeitet zwar, aber der Raum zieht Energie ab. Eine einzelne Schreibtischlampe löst das selten, weil sie den Tisch hell und den Rest noch dunkler macht.
Ich staffle Licht in drei Ebenen: Arbeitslicht auf dem Tisch, weiches Raumlicht im Hintergrund, kleine Orientierung am Regal oder an der Wand. So muss der Bildschirm nicht gegen die Dunkelheit anleuchten.
Wichtig ist Blendfreiheit. Die Lampe soll Unterlagen treffen, nicht die Augen. Wenn Licht im Monitor spiegelt, ist es falsch gesetzt, auch wenn die Lampe hübsch aussieht. Die BAuA bietet hilfreiche Grundlagen zur Beleuchtung am Arbeitsplatz.
Abends darf das Licht weicher werden
Nachmittags brauche ich eher klares Licht. Abends darf es wärmer und niedriger werden, besonders wenn nach der Arbeit noch Wohnen im selben Raum stattfindet. Homeoffice ist schließlich kein Büro, das man abschließt.
Mein November-Setup: eine bewegliche Arbeitslampe, ein ruhiger Lichtpunkt hinter dem Bildschirm und keine Deckenleuchte als Dauerlösung.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




