Feuchte Handtücher im Winterhalbjahr: besser trocknen ohne Dauerheizen

Helles Badezimmer mit luftig aufgehängten Handtüchern, offenem Fenster und ordentlicher Ablage im Winterhalbjahr
Handtücher brauchen im Winterhalbjahr weniger Geduld als Luft. Zusammengedrückt trocknet nichts gut.

Feuchte Handtücher sind im November plötzlich zäher. Im Sommer verzeiht das Bad vieles. Im Winterhalbjahr bleibt Nässe länger in Fasern, Fugen und Ecken hängen. Muffiger Geruch ist dann oft kein Waschproblem, sondern ein Trockenproblem.

Ich hänge nasse Handtücher möglichst breit auf. Ein Haken sieht ordentlich aus, aber eine Stange trocknet besser. Wenn mehrere Personen duschen, braucht das Bad mehrere echte Trockenplätze und nicht nur mehr schöne Handtücher.

Heizen und Lüften gehören zusammen

Dauerheizen ersetzt keinen Luftwechsel. Nach dem Duschen helfen: Wasser von Flächen ziehen, kurz lüften, Handtücher auseinanderhängen, Tür je nach Wohnungssituation sinnvoll nutzen. Die Verbraucherzentrale erklärt, warum richtiges Heizen und Lüften zusammen gedacht werden sollten.

Auch die Menge zählt. Gästehandtücher, alte Sporthandtücher und Reserveware müssen nicht alle im Bad wohnen. Je weniger Textil dauerhaft feuchte Luft zieht, desto leichter bleibt der Raum frisch.

Mein Bad im November hat eine einfache Regel: Nass bekommt Abstand. Alles andere ist Dekoration.

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