
Bettwäsche ist heimlich sperrig. Bezüge, Laken, Decken, Schonbezüge, Gästezeug. Wenn alles zusammenliegt, sucht man im September die Übergangsdecke und zieht drei Sommerlaken mit heraus.
Nach Wärme sortieren
Ich sortiere nicht zuerst nach Farbe, sondern nach Nutzung: Sommer, Übergang, Winter, Gäste. Das klingt sehr nüchtern, macht den Alltag aber leichter. Was aktuell gebraucht wird, liegt gut erreichbar. Was Pause hat, kommt höher oder weiter nach hinten.
Ein kompletter Satz darf zusammenbleiben: Bezug, Kissen, Laken. Wer mag, steckt kleinere Teile in den passenden Kissenbezug. Das spart Suchen und sieht im Schrank ruhiger aus.
Textilien brauchen Luft
Bettwäsche sollte trocken und sauber lagern. Zu enge Plastikboxen sind nicht immer ideal, besonders wenn Restfeuchte im Spiel ist. Stofftaschen, Körbe oder Schrankfächer mit etwas Luft funktionieren oft besser.
Mein Fazit: Ordnung im Bettwäscheschrank ist kein Luxus. Sie sorgt dafür, dass der Wechsel der Jahreszeiten nicht jedes Mal eine kleine Ausgrabung wird.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




