Lesesessel statt Fernsehecke: gemütliche Ecken für den Spätsommer

Melina Klang richtet im Wohnzimmer einen Lesesessel mit Lampe, kleinem Tisch und spätsommerlicher Atmosphäre ein
Eine Leseecke muss nicht groß sein. Sie muss nur wirklich benutzbar sein.

Nicht jede Wohnzimmer-Ecke muss zum Fernseher schauen. Ende August, wenn die Abende früher weicher werden, lohnt sich ein anderer Blick: ein Sessel, eine Lampe, ein kleiner Tisch. Mehr braucht eine Leseecke oft nicht.

Der Sessel braucht Licht

Ein schöner Sessel ohne gutes Licht ist nur ein Warteplatz. Die Lampe sollte so stehen, dass Buch oder Zeitschrift hell sind, ohne zu blenden. Eine Steckdose in der Nähe hilft, aber Kabel sollten nicht quer durch den Raum laufen.

Ich plane außerdem eine kleine Abstellfläche: Tasse, Brille, Buch, vielleicht eine Schale. Wenn alles auf dem Boden landet, wird die Ecke schnell provisorisch.

Gemütlich, nicht vollgestellt

Eine Decke, ein Kissen, ein kleiner Teppich. Dann ist Schluss. Die Leseecke soll nicht zur Dekoecke werden, sondern benutzt werden. Wer mag, stellt Bücher sichtbar, aber nicht in Stapeln, die schon wieder Aufgabe sind.

Mein Fazit: Ein Lesesessel verändert den Raum, weil er eine andere Handlung erlaubt. Man muss nicht immer nur schauen. Man darf auch versinken.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Nach oben scrollen