
Kompost ist im Spätsommer ein bisschen wie eine Küche im Garten. Es kommt viel hinein, manches ist feucht, bald kommt Laub dazu. Wenn Mischung und Luft nicht stimmen, wird aus nützlichem Verrotten schnell Geruch.
Feucht braucht trocken
Küchenreste sind oft feucht und weich. Dazu braucht es trockenes Strukturmaterial: kleine Zweige, trockenes Laub, zerkleinerter Staudenrückschnitt, etwas Karton ohne Beschichtung. Alles nur nass und dicht übereinander wird schnell unangenehm.
Ich schneide grobes Material kleiner und mische lieber öfter dünn als selten in großen Klumpen. Fleisch, gekochte Speisereste oder stark fettige Dinge gehören in normalen Gartenkompost nicht hinein.
Laub schon mitdenken
Ende August kann man einen Platz für Laub vorbereiten. Nicht jedes Blatt muss sofort auf den Kompost; Laub kann auch als Mulch oder Schutz dienen. Wichtig ist, dass der Kompost Luft bekommt und nicht zur nassen Masse zusammensackt.
Mein Fazit: Kompost ist kein Abfallloch. Er ist ein Prozess. Wer ihn im Spätsommer kurz ordnet, hat im Herbst deutlich weniger Ärger.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




