Kompost im Spätsommer: Küchenreste, Laubvorbereitung und Geruch vermeiden

Melina Klang prüft im spätsommerlichen Garten einen Kompost mit Küchenresten und trockenem Material
Kompost riecht selten, weil er Kompost ist. Er riecht, wenn Mischung und Luft nicht stimmen.

Kompost ist im Spätsommer ein bisschen wie eine Küche im Garten. Es kommt viel hinein, manches ist feucht, bald kommt Laub dazu. Wenn Mischung und Luft nicht stimmen, wird aus nützlichem Verrotten schnell Geruch.

Feucht braucht trocken

Küchenreste sind oft feucht und weich. Dazu braucht es trockenes Strukturmaterial: kleine Zweige, trockenes Laub, zerkleinerter Staudenrückschnitt, etwas Karton ohne Beschichtung. Alles nur nass und dicht übereinander wird schnell unangenehm.

Ich schneide grobes Material kleiner und mische lieber öfter dünn als selten in großen Klumpen. Fleisch, gekochte Speisereste oder stark fettige Dinge gehören in normalen Gartenkompost nicht hinein.

Laub schon mitdenken

Ende August kann man einen Platz für Laub vorbereiten. Nicht jedes Blatt muss sofort auf den Kompost; Laub kann auch als Mulch oder Schutz dienen. Wichtig ist, dass der Kompost Luft bekommt und nicht zur nassen Masse zusammensackt.

Mein Fazit: Kompost ist kein Abfallloch. Er ist ein Prozess. Wer ihn im Spätsommer kurz ordnet, hat im Herbst deutlich weniger Ärger.

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