
Sommerabende draußen beginnen oft wunderschön und enden manchmal mit Stolpern, Suchen und wedelnden Händen. Ein Garten nach Sonnenuntergang braucht nicht viel Technik, aber ein paar klare Entscheidungen.
Licht gehört an Wege, nicht in Augen
Ich setze Licht niedrig und warm. Wege, Stufen und Tischkanten sollen sichtbar sein, Gesichter nicht ausgeleuchtet wie auf einer Bühne. Solarleuchten können reichen, wenn sie zuverlässig dort stehen, wo man wirklich läuft.
Blendendes Licht direkt am Sitzplatz macht den Abend unruhiger. Besser sind mehrere kleine Lichtpunkte: am Weg, am Tischrand, bei der Tür.
Mückenschutz beginnt vor dem Sitzen
Stehendes Wasser leere ich tagsüber aus Untersetzern, Eimern und Schalen. Kräuter und Duftkerzen können Stimmung machen, ersetzen aber keine Vorbeugung. Das Umweltbundesamt weist bei Stechmücken auf mögliche Brutstätten in kleinen Wasseransammlungen hin.
Mein Abendtest: Kommt man mit einem Glas in der Hand sicher zurück zur Tür? Wenn ja, ist der Garten nicht nur schön, sondern benutzbar.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




