
Im Juli möchte niemand den Schulstart herbeireden. Trotzdem ist der Sommer ein guter Moment, den Schreibtisch im Kinderzimmer neu anzuschauen. Ohne Druck, ohne Einkaufsliste, einfach als Platz, der bald wieder mehr leisten soll.
Licht vor Dekoration
Der Schreibtisch sollte nicht blenden und nicht im Dunkeln stehen. Seitliches Tageslicht ist oft angenehmer als direktes Licht von vorn. Eine verstellbare Lampe hilft, wenn die Tage später wieder kürzer werden.
Ich prüfe außerdem den Stuhl. Füße sollten nicht baumeln, Schultern nicht hochgezogen sein. Manchmal reicht ein Fußhocker oder eine andere Tischposition.
Sommerlich leer lassen
Noch müssen keine Hefte und Stundenpläne einziehen. Genau deshalb kann man jetzt Kabel, Stifte, Bastelreste und alte Zettel sortieren. Eine freie Fläche wirkt einladender als ein fertig dekorierter Arbeitsplatz.
Mitwachsende Möbel und klare Grundstrukturen, wie sie auch bei Kinderzimmertrends oft empfohlen werden, sind hier sinnvoller als ein Motto. Der Schreibtisch soll nicht beeindrucken. Er soll funktionieren, ohne das Zimmer nach Schule aussehen zu lassen.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




