Kinderzimmer nach den Ferien ausmisten: fair, schnell und ohne Drama

Melina Klang sortiert im Kinderzimmer nach den Ferien Bücher, Spielzeug und Schulmaterial in Kisten
Ausmisten wird leichter, wenn Kinder nicht das Gefühl haben, dass ihnen ihr Zimmer weggenommen wird.

Nach den Ferien trägt ein Kinderzimmer Spuren: gebastelte Dinge, Mitbringsel, halb leere Stifte, zu kleine Shirts, neue Schulsachen. Wer jetzt mit einem großen Müllsack auftaucht, verliert meistens die Stimmung.

Kurz statt komplett

Ich würde in Runden arbeiten: Bücher, Kleidung, Spielzeug, Schulsachen. Nicht alles auf einmal. Jede Runde bekommt drei Entscheidungen: bleibt, geht weiter, unklar. Die Unklar-Kiste ist wichtig, darf aber ein Datum bekommen. Sonst wird sie ein zweites Zimmer.

Kinder sollten mitentscheiden, besonders bei Dingen mit Erinnerung. Erwachsene sehen oft nur Kleinkram, Kinder sehen Geschichte. Fair heißt nicht, alles zu behalten. Fair heißt, nicht heimlich zu entsorgen.

Neue Dinge brauchen Platz

Schulmaterial, Sportzeug und Herbstkleidung kommen nicht zusätzlich ins Zimmer. Sie brauchen frei gemachte Orte. Ein Regalbrett, eine Schublade, ein Haken. Erst der Platz, dann das Einräumen.

Mein Fazit: Ausmisten nach den Ferien ist kein Strafprogramm. Es ist eine freundliche Vorbereitung auf den nächsten Abschnitt.

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