
Ende August fühlt sich Herbstplanung fast ein bisschen untreu an. Dabei geht es nicht darum, den Sommer wegzuräumen. Es geht darum, Lücken zu sehen und den Garten sanft weiterzuführen.
Stauden und Kräuter prüfen
Viele Stauden lassen sich im Spätsommer gut planen, manche auch setzen, wenn Hitze und Trockenheit nicht extrem sind. Wichtig ist ein gut vorbereiteter Boden und verlässliches Angießen. In Kübeln können robuste Kräuter, Gräser oder spätsommerliche Blüher Übergänge schaffen.
Ich würde nicht alles sofort kaufen, was im Gartencenter herbstlich aussieht. Erst schauen: Wo ist wirklich Platz? Welche Pflanzen haben den Sommer überstanden? Welche Lücke braucht Struktur, welche nur Geduld?
Herbstfarben leise einsetzen
Purpur, Rost, dunkles Grün und Gräser wirken Ende August schön, solange es nicht nach Dekosaison aussieht. Ein Kübel am Sitzplatz, ein paar neue Akzente im Beet, mehr braucht es oft nicht.
Mein Fazit: Herbst im Blick heißt nicht Sommerende. Es heißt, dem Zuhause draußen einen nächsten Satz zu geben, bevor alles plötzlich leer wirkt.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




