
Helle Räume haben ein gutes Image. Aber im Juli kann Helligkeit anstrengend werden: Bildschirm blendet, Sofa heizt auf, Pflanzen verbrennen am Fenster. Dann braucht Licht Führung.
Plissees können präzise sein
Ein Plissee ist praktisch, weil es Licht dort bremst, wo es stört. Nicht jedes Fenster muss komplett dunkel werden. Manchmal reicht es, den unteren Bereich zu schließen und oben Helligkeit zu lassen. Gerade in Wohnzimmern mit Straße davor verbindet das Sichtschutz und Blendschutz.
Vorhänge machen Licht weich
Leichte Vorhänge sind keine reine Deko. Sie streuen Licht, beruhigen harte Schatten und lassen Räume weniger heiß wirken. Innenliegender Sonnenschutz ersetzt zwar keinen außenliegenden Schutz, aber er verbessert das Raumgefühl. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, direkte Sonneneinstrahlung möglichst früh abzufangen.
Pflanzen können zusätzlich filtern, sollten aber nicht leiden müssen. Eine große Pflanze direkt in der heißen Scheibe ist kein Sonnenschutz, sondern Stress. Besser: etwas Abstand, Untersetzer kontrollieren, Blätter beobachten.
Mein Fazit: Helle Räume werden im Sommer nicht schlechter, wenn man sie bändigt. Sie werden wohnlicher.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




