Sommerobst lagern: Was in den Kühlschrank gehört und was nicht

Melina Klang sortiert in einer hellen Küche Sommerobst in Schale und Kühlschrankboxen
Sommerobst bleibt länger gut, wenn es nicht nur schön, sondern passend gelagert wird.

Eine Schale voller Sommerobst ist fast schon Dekoration. Nur leider lagern Beeren, Pfirsiche, Melonen und Tomaten nicht nach Farbgefühl. Manche wollen kühl, manche reifen nach, manche verlieren im Kühlschrank genau das, wofür man sie gekauft hat.

Empfindliches zuerst

Beeren gehören für mich schnell in den Kühlschrank, locker und trocken. Ich wasche sie erst kurz vor dem Essen, sonst werden sie schneller weich. Angeschnittene Melone kommt abgedeckt kühl, aber nicht tagelang vergessen in die hinterste Ecke.

Das Bundeszentrum für Ernährung erklärt, dass Lebensmittel je nach Sorte unterschiedliche Lagerbedingungen brauchen. Genau das ist bei Sommerobst der Punkt: Ein gemeinsamer Obstkorb ist bequem, aber nicht immer klug.

Aroma nicht wegkühlen

Tomaten, unreife Pfirsiche oder Nektarinen lasse ich lieber bei Raumtemperatur, bis sie duften und nachgeben. Erst wenn etwas sehr reif ist und noch einen Tag halten soll, darf es kurz kühl stehen. Bananen sind im Kühlschrank selten glücklich.

Mein System ist simpel: eine Schale für Nachreifer, eine flache Box für Empfindliches, ein sichtbarer Platz für „heute essen“. Sommerobst soll Freude machen, nicht heimlich im Kühlschrank verschwinden.

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