
Ich liebe Textilien im Schlafzimmer. Aber ich misstraue Betten, die vor lauter Kissen jeden Abend abgeräumt werden müssen. Gemütlichkeit darf nicht zur täglichen Hausarbeit werden.
Was benutzt du wirklich?
Zwei gute Schlafkissen, eine passende Decke, vielleicht ein Plaid am Fußende. Mehr ist nur dann sinnvoll, wenn es wirklich genutzt wird. Dekokissen sind erlaubt, aber sie brauchen einen Ort, wenn das Bett benutzt wird.
Ein Korb neben dem Bett kann helfen, wenn er nicht zum Textilfriedhof wird. Ich halte lieber weniger Teile sichtbar und dafür bessere Materialien: Baumwolle, Leinen, Wolle, je nach Wärmebedarf.
Mein Schlafzimmermaßstab: Das Bett soll in zwei Minuten abends nutzbar sein. Alles, was länger dauert, ist wahrscheinlich zu viel.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




