
Herbstmüdigkeit im Arbeitszimmer ist nicht nur Kopfsache. Dunkleres Licht, weniger Bewegung und ein statischer Raum machen den Tag schwerer. Ich würde deshalb nicht nur an Disziplin schrauben, sondern am Raum.
Licht und Bewegung gehören zusammen
Eine gute Arbeitsplatzleuchte ist der Anfang. Aber der Körper braucht auch Wechsel: aufstehen, strecken, zum Regal gehen, Wasser holen. Wenn das Arbeitszimmer so eng gestellt ist, dass man kaum vom Stuhl wegkommt, verstärkt es Müdigkeit.
Pflanzen ersetzen keine Pause, aber sie geben dem Blick etwas Lebendiges. Gerade in dunkleren Monaten hilft ein Raum, der nicht nur aus Bildschirm und Wand besteht.
Mein Rat: Stell nicht noch mehr auf den Schreibtisch. Mach lieber eine kleine Bewegungsfläche frei und setz Licht dorthin, wo du wirklich arbeitest.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




