Ernteküche: Äpfel, Kürbis und Kräuter schön verstauen

Melina Klang sortiert in einer hellen Küche Äpfel, Kürbis, Kräuter und Vorratsgläser auf der Arbeitsfläche
Eine Ernteküche darf sichtbar saisonal sein, solange die Arbeitsfläche noch arbeiten kann.

Im September kommt die Küche in diese schöne Zwischenzeit: noch Kräuter, schon Äpfel, erste Kürbisse, vielleicht Marmelade, vielleicht Suppe. Wenn alles gleichzeitig auf der Arbeitsfläche liegt, kippt Fülle schnell in Unruhe.

Sichtbar ist gut, aber nicht alles

Äpfel dürfen in eine flache Schale, wenn sie bald gegessen werden. Größere Mengen gehören kühler und kontrollierter gelagert. Kürbis sieht hübsch aus, braucht aber trockenen Platz und sollte nicht ständig im Weg liegen. Kräuter wandern entweder ins Glas, in den Kühlschrank, zum Trocknen oder in den Gefrierschrank.

Das Bundeszentrum für Ernährung zeigt gut, dass Lagerung immer vom Lebensmittel abhängt. Genau das ist der Punkt: Ernteküche ist kein Dekotisch, sondern eine kleine Logistikfläche.

Ich halte eine Zone frei, egal wie schön die Ernte aussieht. Eine Küche, in der man vor lauter Vorrat nicht mehr schneiden kann, hat ihr Ziel verfehlt.

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