
Im August wachsen Kräuter manchmal schneller, als man sie essen kann. Basilikum kippt plötzlich, Minze wird großspurig, Thymian duftet, als wüsste er genau, dass bald andere Zeiten kommen. Jetzt lohnt sich Haltbarmachen.
Trocknen oder einfrieren?
Robuste Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Oregano oder Salbei trockne ich gern. Luftig gebündelt, nicht in die pralle Sonne, danach trocken und dunkel lagern. Zarte Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch oder Basilikum behalten eingefroren oft mehr Frische.
Beim Einfrieren helfen kleine Portionen. Gehackt in Dosen, in Eiswürfelformen mit Wasser oder Öl, oder flach im Beutel. Hauptsache, man muss im November nicht einen Kräuterblock mit dem Messer bekämpfen.
Schön lagern, aber ehrlich beschriften
Hübsche Gläser sind wunderbar, solange Etiketten nicht fehlen. Getrocknete Kräuter sehen sich später ähnlicher, als man glaubt. Das BZfE erklärt verschiedene Haltbarmachmethoden und erinnert daran, dass sauberes Arbeiten entscheidend ist.
Mein kleiner Luxus: ein Regalbrett mit drei Lieblingskräutern, nicht zwanzig. Vorrat soll im Alltag benutzt werden, nicht nur nach Landhausküche aussehen.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




