
Zum Weltkindertag muss man nicht alles neu einrichten. Es reicht, sich einmal hinzuknien und den Raum aus Kinderhöhe anzuschauen. Plötzlich sieht man sehr klar, welche Dinge erreichbar sind und welche nur für Erwachsene gut geplant wurden.
Selbstständigkeit braucht Höhe
Niedrige Haken, offene Körbe, erreichbare Bücher und klare Wege machen einen großen Unterschied. Wenn jedes Aufräumen Hilfe braucht, ist das Zimmer vielleicht ordentlich gedacht, aber nicht kindgerecht.
Mitbestimmung heißt nicht, dass Kinder alles entscheiden. Aber sie sollten bei Lieblingsbüchern, Spielzonen und Aufbewahrung mitreden dürfen. Ein Zimmer funktioniert besser, wenn seine Hauptperson es versteht.
Mein kleiner Test: Kann ein Kind die wichtigsten Dinge selbst holen und selbst zurücklegen? Wenn nicht, lohnt sich der Umbau mehr als neue Deko.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




