
Herbstblüher sind für mich keine Trostpflanzen. Sie können Balkon und Beet im September richtig gut tragen, wenn man sie nicht einfach in freie Löcher stopft.
Farbe braucht Struktur
Astern und Chrysanthemen bringen Blüte, Gräser bringen Bewegung, immergrüne kleine Pflanzen bringen Ruhe. Erst zusammen wird daraus ein gutes Bild. In Kübeln achte ich auf ausreichend Volumen und Abzugslöcher, weil Herbstregen und kühle Nächte andere Bedingungen schaffen als Julihitze.
Verblühtes darf raus, aber Samenstände und Gräser können bleiben, wenn sie schön altern. Nicht jede braune Nuance ist ein Problem. Manchmal ist sie genau die Tiefe, die Septemberpflanzungen brauchen.
Mein Lieblingsprinzip: eine starke Blütenfarbe, eine ruhige Blattfarbe, eine Strukturpflanze. Das hält bis weit in den Herbst eleganter als ein bunter Pflanzenmix ohne Plan.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




