
Ein Septemberbalkon ist oft halb Sommer, halb Vorschau. Manche Pflanzen tragen noch, andere sehen nur noch tapfer aus. Ich würde jetzt nicht alles herausreißen. Aber ich würde ehrlich hinsehen.
Drei Gruppen machen es leicht
Was gesund ist und noch blüht, bleibt. Was müde ist, aber als Struktur funktioniert, darf zurückgeschnitten oder ruhiger gestellt werden. Was krank, vertrocknet oder dauerhaft unansehnlich ist, geht. So entsteht Platz für Herbstblüher, Gräser oder winterhärtere Pflanzen.
Wichtig ist auch die Pflege der Gefäße. Alte Erde, verstopfte Abzugslöcher und stehendes Wasser machen den Herbststart schwerer als nötig. Ein Balkon braucht im September weniger Aktionismus und mehr Sortierung.
Mein Favorit: eine kleine neue Pflanzgruppe statt flächendeckender Herbstdeko. Dann bleibt der Balkon lebendig und nicht verkleidet.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




