
Sofakissen sind verführerisch. Schnell gekauft, schnell gewechselt, schnell zu viel. Ein gutes Kissenbild entsteht nicht durch Menge, sondern durch Unterschied.
Drei Größen, zwei Strukturen, ein ruhiger Ton
Ich kombiniere gern ein großes ruhiges Kissen, ein mittleres mit Struktur und ein kleineres mit Farbe oder Muster. Wenn alle Kissen gleich groß sind, wirkt das Sofa flach. Wenn alle auffallen wollen, wirkt es nervös.
Farben sollten an etwas im Raum andocken: Teppich, Bild, Holzton, Pflanze. Dann sieht der Wechsel absichtlich aus und nicht wie ein saisonaler Zufallskauf.
Mein Rat: Erst alte Kissenbezüge herausnehmen, dann neu kombinieren. Sonst legt man nur Herbst auf vorhandenes Durcheinander.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




