
Im Oktober werden Fernsehabende wieder länger. Das ist schön, aber der Raum sollte dafür vorbereitet sein. Zu hell, zu dunkel, Kabel sichtbar, Snacks überall: Gemütlichkeit kann erstaunlich schnell kippen.
Licht neben dem Bildschirm
Ich mag indirektes Licht in der Nähe des Fernsehers. Nicht auf den Bildschirm, nicht ins Auge, sondern als weiche Umgebung. Dann wirkt der Raum weniger hart, und man sitzt nicht im schwarzen Loch.
Abstand ist ebenfalls wichtig. Nicht jedes Wohnzimmer erlaubt Idealmessungen, aber der Bildschirm sollte nicht erdrücken. Kabel gehören gebündelt, Snacktabletts bleiben klein. Ein Tablett ist besser als fünf Schälchen auf dem Sofa.
Mein Fernsehabend-Rezept: eine gute Lichtquelle, klare Kabel, ein kleines Tablett und eine Decke, die nicht den halben Raum blockiert.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




