
Wenn die Tage dunkler werden, kann eine Leseecke im Kinderzimmer viel bewirken. Aber bitte nicht als kleines Lernzentrum mit Anspruch. Eine gute Leseecke ist bequem, erreichbar und ruhig.
Licht ist wichtiger als Deko
Eine warme Lampe, ein Sitzkissen oder kleiner Sessel, Bücher in Kinderhöhe. Das ist die Basis. Bücher sollten sichtbar sein, aber nicht wie eine Aufgabe wirken. Ein kleiner Wechsel der Auswahl hält die Ecke lebendig.
Ich würde dort keine zu volle Spielzone daneben setzen. Lesen braucht nicht Stille wie in einer Bibliothek, aber es braucht etwas Schutz vor Dauerablenkung.
Mein Rat: Die schönsten Bücher nach vorn, der Rest daneben. Kinder greifen eher zu, wenn Cover und Ort einladend sind.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




