
Im Herbst wandert mehr Leben nach innen. Kinderzimmer werden dann schnell voller, lauter, kleinteiliger. Die Lösung ist nicht immer mehr Stauraum. Manchmal braucht der Raum eine ruhige Ecke.
Ein Rückzugsort braucht Grenzen
Eine Kuschelecke funktioniert, wenn sie klar erkennbar ist: Kissen, Decke, Lampe, Bücher, vielleicht ein Korb. Nicht daneben die große Kiste mit allem. Sonst wird aus Rückzug wieder Spielzeugflut.
Ich mag Ecken, in denen Kinder selbst entscheiden können: lesen, ausruhen, schauen, nichts tun. Das ist kein Luxus, sondern ein Gegengewicht zum vollen Alltag.
Mein Rat: Erst Spielzeug reduzieren, dann Kuschelecke bauen. Sonst dekoriert man nur Ruhe auf Unruhe.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




