
Im August verändern sich Abende fast unmerklich. Eben saß man noch barfuß draußen, plötzlich zieht eine kleine Kühle über die Füße. Ich mag diesen Moment, wenn der Sitzplatz nicht mehr nur Schatten braucht, sondern Wärme.
Textilien mit Plan
Kissen und Decken sollten draußen nicht zufällig herumliegen. Eine wettergeschützte Kiste, ein Korb nahe der Tür oder ein Regal im Innenbereich macht sie verfügbar, ohne dass sie feucht werden. Leichte Decken reichen oft, solange sie griffbereit sind.
Farben dürfen jetzt etwas satter werden: Rost, Salbei, tiefes Blau, warmes Weiß. Nicht Herbstdeko, eher spätes Licht auf Stoff.
Licht macht den Platz länger
Eine Laterne am Boden, eine kleine Akkuleuchte auf dem Tisch, indirektes Licht an der Wand. Ich würde draußen selten grell beleuchten. Der Sitzplatz soll Abend bleiben, nicht Terrasse im Bürolook.
Mein kleiner Test: Kann man mit einer Tasse sitzen, ohne aufzustehen, weil irgendetwas fehlt? Wenn Decke, Licht und Abstellfläche stimmen, bleibt man automatisch länger.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




