
Ende August bekommt man manchmal Lust auf weichere Räume. Gleichzeitig ist es tagsüber noch warm. Der Fehler wäre, sofort alle Sommerstoffe wegzupacken und das Wohnzimmer in Herbstschwere zu tauchen.
Leinen darf bleiben
Leinen, Baumwolle und leichte Webstoffe passen wunderbar in den Spätsommer. Sie wirken nicht kalt, wenn die Farben etwas tiefer werden: Salbei, Rost, warmes Weiß, gedämpftes Blau. Samt kann warten, bis die Abende wirklich danach verlangen.
Ich tausche lieber einzelne Kissenhüllen als ganze Raumstimmungen. Eine leichte Decke am Sofa reicht oft, um Gemütlichkeit anzudeuten.
Texturen statt Jahreszeitenkiste
Ein grober Korb, matte Keramik, ein gewebter Läufer. Solche Texturen bringen Wärme, ohne dass der Raum nach Oktober aussieht. Der August hat seine eigene Mitte: nicht Strand, nicht Kerzenwinter.
Mein Fazit: Der beste Textilwechsel ist langsam. Räume dürfen den Übergang spüren, aber sie müssen ihn nicht verkleiden.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




