
Badstauraum ohne Bohren klingt nach Mietwohnung und Kompromiss. Tatsächlich kann er sehr gut funktionieren, wenn man nicht wahllos Körbe verteilt. Im Bad entscheidet Feuchtigkeit darüber, ob eine Lösung praktisch bleibt.
Die Dusche ist kein Lager
In der Dusche sollten nur Produkte stehen, die dort wirklich benutzt werden. Drei Shampoos, zwei Peelings und alte Reisegrößen machen jedes Regal unruhig. Ein hängendes Duschregal oder eine Teleskoplösung muss stabil sein und Wasser ablaufen lassen.
Klebelösungen sind nur so gut wie Untergrund, Gewicht und Montage. Ich würde sie nicht mit schweren Glasflaschen testen. Leichte Körbe, Kunststoff- oder Aluminiumlösungen sind im Nassbereich entspannter.
Körbe brauchen Rollen
Ein Korb für frische Handtücher, einer für Pflegevorrat, einer für Föhn und Zubehör. Sobald ein Korb alles sammelt, ist er nur eine Schublade ohne Bodenlogik. Nischen sind ideal für tägliche Dinge, aber auch dort gilt: Luft und Sichtbarkeit helfen.
Mein Bad-Grundsatz: Stauraum ohne Bohren soll den Raum entlasten, nicht beweisen, wie viel noch hineinpasst.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




