
Im Oktober greifen viele automatisch zu weicheren Materialien. Verständlich. Wolle, Bouclé, Holz und Keramik machen Räume wärmer. Nur: Wenn alles gleichzeitig weich, matt und schwer ist, verliert das Wohnzimmer seine Spannung.
Ein Material führt
Ich lasse gern ein Material dominieren. Zum Beispiel Wolle über Plaid und Teppich, dazu glatte Keramik und Holz als ruhige Begleitung. Bouclé ist stark, braucht aber Gegenflächen. Neben noch mehr Flausch wirkt es schnell modisch müde.
Holz bringt Wärme, Keramik bringt Gewicht, Wolle bringt Griff. Wer alle drei bewusst verteilt, braucht kaum saisonale Deko. Der Raum fühlt sich herbstlich an, ohne es zu behaupten.
Mein Rat: Nach jedem neuen Material ein glattes Element stehen lassen. Gemütlichkeit lebt vom Wechsel.

Ich bin Melina, Innenarchitektin, Musikerin und absolute Klangliebhaberin – in meinem Zuhause gehört Musik genauso zum Wohnen wie gutes Licht oder ein gemütliches Sofa. Für mich ist jedes Zimmer wie eine eigene Bühne: Farben, Möbel, Textilien und sogar das Raumgefühl ergeben zusammen die perfekte „Wohn-Symphonie“. Schon als Kind habe ich im Wohnzimmer auf dem alten Klavier gespielt und beim Umräumen direkt neue Playlist-Ideen bekommen.




